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Mein Satz
MEIN SATZ überträgt den Theatertext von „Kaspar“ (Peter Handke, 1967) in das Medium Film und verwandelt dabei die Titelrolle eines jungen Mannes, der mit Sprache „zum Sprechen gebracht werden“ soll in diejenige einer alten Frau, die die Sprache verliert. Die Umbenennung von Kaspar in „Ich“ ist ein Verweis darauf, dass wir alle „Ich“ sein könnten. „Ich“s Geschlecht, Alter oder soziale Position spielt daher auch keine wesentliche Rolle.
Der Film nimmt einige Unebenheiten und Irrwege in Kauf, um seiner Vorlage zu entsprechen. Die frühen Texte von Peter Handke (vor den 1980ern) sind oft spielerische und kritische Auseinandersetzungen mit Sprache. Sie hinterfragen Konventionen, insbesondere schein-naturalistische Darstellungen in Theater und Film – oft mit Witz, immer sehr präzise.